Menu
menu

Inmitten von Gleisen schwere Polizeikräfte, Refugees, den Stacheldraht und provisorische Absperrungen überqueren, immer wieder verzweifelte Gesichter. Wer die Nachrichten über ankommende Flüchtlinge schon früh verfolgt hat, kann sich noch gut an die erschreckenden Szenen an der Mazedonisch-Griechischen Grenze erinnern. Wie hat sich die Situation seitdem verändert? Continue reading ›

Der Weg über die Türkei nach Griechenland in den letzten Tagen versperrt, war zu hören. Wir spüren es, kaum noch Refugees kommen nach Preshevo. Zeit etwas aufzuräumen, die Bestehende Kapazitäten zu erweitern, sich etwas auszuruhen. Continue reading ›

Ein breites Grinsen. „Wenn ich wieder in den Iran zurück muss, werde ich umgebracht.“ Mir fällt die Schaufel aus der Hand, taumle etwas rückwärts. Sind es die Dämpfe des vor sich hinrottenden Abfalls den wir gerade versuchen von der Straße zu kratzen, oder doch seine Geschichte? Ali, 24, kommt aus dem Iran ist seit ein paar Wochen unterwegs, und möchte vom Islam zum Christentum übertreten, weshalb er jetzt fliehen muss. Sein Englisch ist hervorragend, er hat zwei Jahre lang Architektur studiert. Jetzt ist er nur noch mit einem Rucksack unterwegs, steht stundenlang in der Hitze in Presheve an der Serbisch-Mazedonischen Grenze und hilft ganz selbstverständlich den wenigen freiwilligen hier, die Straße vom Müll zu befreien. Continue reading ›

Viele der derzeit in Deutschland ankommenden Flüchtlinge, fliehen vor Krieg und Gewalt in ihren Ländern. Kleine Kinder, Frauen und Schwache sind Bilder die die Runde machen, bewegen. Meist viele Monate, wenn nicht sogar Jahre unterwegs, auf der Suche nach Ruhe und etwas Frieden.

Dabei wird oft vergessen, dass ein großer Teil flüchtender Menschen nicht aus den Ländern des Nahen Osten oder Regionen in Afrika kommen, sondern aus der unmittelbaren Nachbarschaft. Hier herrscht kein Krieg, keine Bomben die jeden Tag und jede Nacht das Leben gefährden und keine Gruppen, die jederzeit ganze Familien und Dörfer auslöschen können.
Continue reading ›

Belgrad. Serbien. Schon wenige Meter hinter der serbischen Grenze zeigt sich ein ganz anderes Bild, die Straßen in einem deutlich schlechterem Zustand, viele Häuser sind zerstört, es wird nur wenig gebaut, ganz langsamerer Verfall, der alten Glanz aber, noch zu erahnen. Continue reading ›

Hier sind Grenzen noch echte Grenzen. Wir stehen am Grenzübergang Tovarnik, Blick Richtung Serbien. Zwischen zwei Barracken eine Kiste mit zwei jungen Hunden, kläglich jammernd. Mache die Grenzbeamten darauf aufmerksam. Wir werden sofort weggeschickt, von fünf grimmigen Beamten. Hier, wurde uns gesagt, würden neue Refugees ankommen. Jetzt stehen wir etwas hilfslos in einem Niemandsland an der Außengrenze der Europäischen Union. Kolonnen von Lastwagen. Continue reading ›

Erst sind es nur Stimmen, dann langsam, tauchen die dunklen Silhouetten am Ende der Straße auf, das fahle Licht der Scheinwerfen tausendfach im dichten Nebel gebrochen. Es ist kalt, die Nässe zieht durch jede Naht. Barfuss, in Flipflops, kurze Hosen, nur gehüllt in Decken des UNHCR, die weiter unten ausgegeben werden, ein paar Taschen. E sind viele, es wird unübersichtlich, vorsichtig nähern sie sich dem aufgebauten Essen und Trinken, „how much, how much?“ Continue reading ›

Reise an die Grenzen Europas
Tag 0:

Eine Reise beginnen, keine einfache Sachen. Urlaub beantragen, Versicherung prüfen, Lebensmittel im Kühlschrank verschenken. Informationen über die Reiseländer sammeln. Buchladen.
Wohin es geht? Balkan. In der Buchhandlung plötzlich Unsicherheit ob es das überhaupt gibt. „Westsahara“, „Östliches Mittelmeer: Kreuzfahrten“, „China: die Megametropolen“. So oder so ähnlich, die Titel.
„Kroatien“ und sonst? Serbien, Mazedonien, Montenegro? Nichts, es scheint nicht zu existieren. Sonderbar, wir kennen jeden Winkel zwischen München und Lissabon, aber eine Region die nicht weiter weg ist als Hamburg, nicht existent. Unbekanntes Land. Vom Vater noch die Geschichten aus dem Krieg im Kopf, Minen, Festnahme an der Grenze, dunkle Gestalten. Unsicherheit. Ist es besser darüber bescheid zu wissen? Oder ist es „authentischer“, wer denkt bei der Flucht schon an Reiseführer? Wird der überhaupt gebraucht? Das ist doch der Gegensatz, ein Land zu durchreisen, weil keine andere Möglichkeit besteht. Die Reise als Lebensretter, kein Vergnügen. Continue reading ›

Drei junge Menschen zwischen 20 und 25, fahren mit dem Auto weg, Urlaub, Ferien, Freizeit. Etwas ganz gewöhnliches – für uns. Grenzkontrollen, Auto, Verpflegung, Unterbringung, alles kein Problem auf den Weg von Deutschland nach Griechenland. Sich selber finden, neues Entdecken, das Leben genießen – Luxus. Continue reading ›

Zwar wurde der geplante Aufmarsch von Nazis und Hools verboten, dennoch kam es in Hamburg und Bremen zu Auseinandersetzungen. Continue reading ›