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Es gibt Momente, da fehlen einem die Worte. Die Worte das zu beschreiben, was eigentlich so selbstverständlich ist. Das zu beschreiben, was einem die Tränen kommen lässt.

Die Worte, wenn ich in die glücklichen Gesichter derjenigen schau, die über drei Monate unterwegs sind, derjenigen, die über dreißig Tage durch Osteuropa gelaufen sind, die Gesichter von Kindern, die sich an einem Plastikhandschuhe erfreuen, in die Gesichter derjenigen die Wasser und Essen einfach so geschenkt bekommen, verteilt von Menschen, die ohne groß zu denken, das machen, was selbstverständlich ist: Menschen in Not Menschlichkeit und das Notwendigste zu geben.

Im Laufe des Abends kamen fast 1000 Refugees am Münchner Hauptbahnhof an. Empfangen wurden sie von vielen UnterstützerInnen, die sofort Wasser, Lebensmittel und Spielsachen kauften und verteilten und einfach „Willkommen“ sagten.

Die Flüchtlinge, hauptsächlich aus Syrien und Afghanistan, hatten schreckliches zu erzählen: Zum Beispiel der Busit (8 Jahre), dem die Taliban den kleinen linken Finger abgeschnitten hatte. Oder die junge Mutter, die noch auf ihre Kinder im anderen Zug warten musste. Oder die Geschichten über die schlimme Behandlung von Seiten der Ungarischen Behörden.

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Umso wütender machen dann die Nazis, die auftauchen und diesen Menschen ihre Glatzen entgegenstrecken, ihnen ein hässliches „Go home“ entgegenbrüllen und dann vom Untergang der deutschen Heimat faseln.

Zum Glück konnten diese schnell vertrieben werden und den Refugees wieder etwas Hoffnung geschenkt werden.

 

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