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Es gibt Momente, da fehlen einem die Worte. Die Worte das zu beschreiben, was eigentlich so selbstverständlich ist. Das zu beschreiben, was einem die Tränen kommen lässt.

Die Worte, wenn ich in die glücklichen Gesichter derjenigen schau, die über drei Monate unterwegs sind, derjenigen, die über dreißig Tage durch Osteuropa gelaufen sind, die Gesichter von Kindern, die sich an einem Plastikhandschuhe erfreuen, in die Gesichter derjenigen die Wasser und Essen einfach so geschenkt bekommen, verteilt von Menschen, die ohne groß zu denken, das machen, was selbstverständlich ist: Menschen in Not Menschlichkeit und das Notwendigste zu geben. Continue reading ›

So ein Medienrummel war wohl einzigartig für ein Spiel aus der untersten Münchner Spielklasse, der C-Klasse. ZDF, BR und weitere Fernsender und Journalisten, sogar aus Frankreich waren angereist um das erste Spiel des ESV Neuaubings zu beobachten. Auch der Bayerischer Fußball-Verband e.V.war anwesend und überreichte den Spieler vor Beginn neue Spielbälle. Continue reading ›

Der ESV Neuaubing startet mit einer Vertriebenenmannschaft in der C-Klasse

Fast normal wie der Kaffee war diese Woche die Meldung von einer brennenden Vertriebenenunterkunft zum Frühstück. Kein Winkel des Landes blieb verschont. Rassismus und Menschenfeindlichkeit nicht „nur“ Problem im Osten, keine „Parallelwelt“, die „Meinung der Unverbesserlichen“.

Menschen – vertrieben aus ihren Ländern, ihrer Umgebung, dem Wenigen das sie haben beraubt auf der Flucht, erniedrigt, eingesperrt, Hitze, Hunger – kommen in ein Land, das täglich tonnenweise Lebensmittel wegschmeißt, weil die Kartoffel zwei braune Flecken hat. Wenn sie es überhaupt schaffen.
So etwas wie Normalität, kann es die dann überhaupt geben? Ein Leben ohne Hass und Angst, ohne Erniedrigung? Nur schwer vorstellbar, im Kopf, da hört es nie auf. Continue reading ›

Der Lutz „Hitler-sein-ist-nicht-schlimm“ Bachmann in München

Die 23. Kundgebung des Münchner Ablegers der Pegida Gruppierung sollte etwas ganz besonderes werden. Ein lauer Sommerabend, bestes bayerisches Wetter und der „Superstar“ der rechten Szene: Lutz Bachmann. Continue reading ›

G7 Gipfel: so war der Sternmarsch am Sonntag

Es sollte der Höhepunkt des Wochenendes werden: der Sternmarsch. Von verschiedenen Richtungen aus, sollten sich die Demonstranten dem Sicherheitszaun, beziehungsweise dem Schloss samt seinen temporären Bewohnern nähern. Das es nicht einfach werden würde war von Anfang an klar, das Schloss liegt von Natur aus gut geschützt hinter einer kleinen Bergkette in einem einsamen Tal. Nur wenige Straßen führen dort hin, und durch den Wald war ein 14 km langer Zaun gezogen worden. Nur kleine Nagetiere konnten diese Sperre nun ungehindert überwinden. Continue reading ›

Bericht zur Großdemonstration gegen den G7-Gipfel, am Samstag, in Garmisch Partenkirchen

„Welcome dahoam“ stand in großen Lettern an den Eingangspforten des Münchner Flughafens, dor alsot, wo der geneigte Staatsgast quasi direkt in aus den Wolken fällt und in einem kleinen Märchenstaat landet. Berge, Bauernhöfe, Bier am Morgen, Weißwurst, fesche Dindl, die Welt noch in Ordnung. Und, so dachten sich die Lenker im Hintergrund, also die gottähnlichen Gestalten im Luftschlösschen zu München, genannt Staatskanzlei, wer da hinein möchte soll sich schon als würdig erweisen, die ewigen Jagdgründe zu betreten. So wurde akribisch geplant und noch akribischer jedes erdenkliche Hindernis den Gipfelstürmern aka. Himmelfahrtskommando aka. Schwarzer Block aka. Linksterroristen in den Weg gelegt. Grenzkontrollen, Straßensperren, Begleitschutz. Und so wurde wohl gedacht, weil wir auch nicht ganz perfekt sind, ist es besser jedes Hinderniss nicht einml, nicht zweimal, sondern wahrscheinlich dreimal aufzubauen, damit sich die AnwärterInnen auch würdig erweisen. Über die Kontrollen auf den drei Straßen, die in das Herz des Paradieses führten, wurde ja schon berichtet, spannend war dann noch, was einen auf der Schiene alles erwartete. Continue reading ›

Garmisch-Partenkirchen läuft sich warm

Nach der Großdemonstration am Donnerstag in München, verlagert sich die Aufmerksamkeit langsam Richtung Elmau und Garmisch-Partenkirchen. Immer mehr TeilnehmerInnen rund um den G7 Gipfel, Offizielle, Beamte und Protestierende machen sich auf den Weg und füllen das beschaulichen Alpendorf.

Ein erstes Kräftemessen von Polizei und Demonstranten gab es Freitag Mittag. Nach Angaben des Bündnisses „Stop G7 Elmau“ machten sich knapp 400 Menschen aus dem Protestcamp auf, um vor dem Marshall-Center gegen „Kriegstreiberei“ zu demonstrieren. Bei gleißender Hitze war die Stimmung ausgesprochen gut, erst gegen Ende wurde es hitziger. Selbst als die Menge vor dem Gebäude der US-Stiftung einen Panzer aus Pappe und Styropor entzündete, hielten sich die zahlreichen Beamten im Hintergrund, zur Freude der vielen PressevertretInnen – sogar ein Amerikanischer Sender war mit live-Berichterstattung vor Ort und kommentierte den brennenden Panzer vor laufender Kamera – etwas Brennendes liefert schließlich immer gute Bilder. Continue reading ›

Garmisch-Partenkirchen am Mittwoch vor dem G7 Gipfel

Weiß-Blau oder Blau-Weiß? Das war die wohl wichtigste Frage an diesem Mittwoch. Einen Tag nachdem das Protestcamp im beschaulichen Touristen-Örtchen am Fuße der Zugspitze zu beantworten war. Nur wenige Wolken drängten sich am Himmel und ließen die OrganisatorInnen des Lagers gehörig schwitzen.

Selbstverständlich, gearbeitet wurde schon auch. Nachdem dem Eilantrag stattgegeben wurde und das Verbot des Camps für ungültig erklärt wurde, begannen am frühen morgen die Aufbauarbeiten, und schon am Nachmittag wuchs das Camps auf über 100 Personen an, Küchen-, Versammlungs- und Sanitätszelt standen und die Stimmung war gut und ausgelassen. Selbst als der örtliche Ableger der Jungen Union den BewohnerInnen einen Besuch abstattete und mit einem rätselhaften Plakat (das wohl, es kann nicht anderes sein, extra für diesen Kurzauftritt auf angefertigt worden war – genauso unsinnige Kosten, wie das dicke Buch Seehofers an die anreisenden Staatsgäste) kam es zwar zu einer leidenschaftlichen Debatte, doch am Ende wurden die drei JUler durchs Camp geführt und versprachen sogar am Samstag auf die Große Demo zu gehen. Continue reading ›

On May 22 a referendum on same-sex Marriage will be held in Ireland. Some weeks ago, I had the opportunity to speak with Niki, member of the Amnesty Society at University Collage Cork (UCC). We spoke about the role of students as an important part for a successful referendum and grown acceptance of the LGBTI* community in Ireland.

As part of the UCC Amnesty Society you are promoting the referendum. What are you doing exactly and how is the response?
The wording of the actual referendum has been approved nationally by Amnesty which means we can put a campaign in support of it. The official campaign has been launched just last week, but in preparation of the referendum we held a “register rally” at the UCC and nation wide.
(In Ireland you are allowed to vote at the age of 18, but to vote at any elections you have to register until the 25th of November of the previous year. Not registered Students are not allowed to vote on the referendum.)
It was very successful and we and the Irish Student Union managed over 3000 students at the UCC and more than 20´000 all over Ireland to vote. Students have a most likely to sway the Yes vote, because actually most students are in favor of marriage equality. We held a “pre-Vote” and more than 90 per cent of the UCC students said, that they are in favor. Continue reading ›

The streets of Belfast after the Troubles

After 40 years of „Troubles“, the situation in Norther Ireland has completely changed. Even if “some commentators suggest that the real measure of success in Northern Ireland is in terms of improved community relations between the two main communities, as opposed to just progress in government” (Gormley-Heenan 2011), progress in government is the first step to overcome dual ethnic party system.

But while politics begins to forget, the streets of Belfast are still full of remembrance of the members of both communities.

(Above: The Peace Wall separates the Protestant and the Catholic Community in Belfast.)
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